Akkordeon-Orchester Lauffen

Wir spielen das "tollste" Instrument der Welt

Die große Bandbreite des Akkordeons

Auf der ganzen Welt wird Akkordeon gespielt, jedes Land hat seine typischen Klänge. Beim Konzert am 29.10.2017 stellte das I. Orchester eindrucksvoll die Vielfalt unseres Instruments unter Beweis.

„Typisch Akkkordeon - das ist nicht nur Marsch und Walzer“, betonten die Jugendlichen des AOL Alena Loos und Uwe Schmolensky, die durch den Abend führten. So erzählten sie dem Publikum, dass die Schnell-Polka „Eljen a Magyar“ (Hoch lebe das Ungarland) von Johann Strauß zum 2. Jahrestag der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn komponiert wurde. 

Zum Akkordeon-Evergreen „Biscaya“ rauschte das Meer und auf einer Leinwand sah man Bilder der Bucht des Atlantischen Ozeans.  Die verträumten französischen Melodien von „C´est Paris“  wurden mit Bildern des gemeinsamen Ausflugs nach Paris ergänzt.. Die Musiker setzten unter der Leitung von Klaus Berger die unterschiedlichen Stimmungen der Stücke brillant um.

Auch das Potpourri irischer Volkslieder „Kilkenny Rhapsodie“ und der argentinischen Tango „Ole Guapa“ sind ohne das Akkordeon nicht denkbar. Ebenso durfte natürlich der italienische Volkstanz „Tarantella“ nicht fehlen. Die schnellen Läufe wurden mit einer Fingerfertigkeit gespielt, dass so manchem der Nachwuchsspieler die Luft weg blieb. Noch mehr beeindruckt waren sie, als Cornelia Mair und Andrea Klooz mit „Oh Sole mio“ und dem „Appenzeller Alpenbitter“ alle schwindelig spielten.

„Das ist das Tolle an unserem Instrument“, meint Alena Loos. „Man kann alleine, zu zweit oder eben auch im Orchester so viele unterschiedliche Musikrichtungen spielen“.

Ein anderes Akkordeon präsentierten die Gäste:  Eugen Umbrich und Gerhard Schlag traten mit ihrer „Steirischen Harmonika“ -  einem diatonischen Handzuginstrument – auf. Wilfried Reschnar begleitete mit Gitarre und Gesang die Lieder wie „Seemann, lass das Träumen“ und „Das Kufsteinlied“. Das Publikum der voll besetzte Lauffener Stadthalle sang begeistert mit.

Das I. Orchester hat mit diesem Konzert erneut bewiesen, dass das Akkordeon keineswegs langweilig und verstaubt ist.


Übrigens: Bei der Winterfeier am 18.12. werden alle Aktiven gemeinsam ein Musical präsentieren. Die Besucher können sich schon jetzt auf "Weihnachten in Afrika" freuen.


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