Akkordeon-Orchester Lauffen

Wir spielen das "tollste" Instrument der Welt

Viele Ohrwürmer im Gepäck

Die Fahnen von europäischen Ländern waren gehisst und die Koffergepackt – viele Reiselustige waren in die Lauffener Stadthalle gekommen, um mit unserem I. Orchester auf eine musikalische Reise zu gehen.

NachdemHans Führinger die Reisegesellschaft auf vielen unterschiedlichen Sprachen begrüßt hatte, übergab er an den Reiseleiter Klaus Heitlinger, der die Gäste humorvoll in die verschiedenen Länder begleitete.
Unter der Leitung von Klaus Berger verstanden es die Musiker auf eindrucksvolle Weise, die verschiedenen Stimmungen perfekt zu erzeugen.

Bunt wie die europäischen Länder war auch das musikalische Programm. Beim spanischen Zigeunertanz Espana Cani , dem Blue Tango und auch beim Wiener Walzer hätten viele sehr gerne mitgetanzt.
Auch das griechische Stück "Mava", welches durch den ungewohnten Rhythmus die Spieler in den Proben fast zur Verzweiflung gebracht hatte, klappte super.

Gänsehaut-Feeling kam bei dem Nummer-Eins-Hit „Bohemian Rhapsody“ auf. Dieser legendäre Rocksong der Gruppe Queen wurde mit dem Akkordeon einfach nur genial umgesetzt. Klaus Ritter sorgte am Schlagzeug für den perfekten Sound.

Wie unterschiedlich das Akkordeon eingesetzt werden kann, zeigte die Ausbilderin der Jugend Mariya Leminskaya bei ihrem Soloauftritt. Alle hielten die Luft an, als sie rasante Läufe und unterschiedliche Stimmungen mit einer beeindruckenden Leichtigkeit spielte.

Eine tolle Bereicherung waren die Gäste – der Männergesangverein Urbanus Lauffen unter der Leitung von Roman Maslennikov. Sie hattenviele Ohrwürmer im Gepäck. Nicht nur bei „Ich war noch niemals in New York“ und „Dschingis Khan“ sangen fast alle begeistert mit.
Der „Kleine Chor“ zeigte sich bei „I will follow him“ von seiner besonders gefühlvollen Seite. Begleitet wurden die Sänger von Verena Brosch am Klavier.

Zum Schluss der Reise drehte das I. Orchester nochmal voll auf, als es „Rock von der Waterkant“ der Gruppe Santiano spielte. Die Ohrwürmer wie „Frei wie der Wind“ und „Es gibt noch Wasser“ blieben so manchem noch lange im Ohr.

Das Konzert war erneut ein Meilenstein in der Geschichte des AOL.
Es hatte einfach alles gepasst: die Bühnendeko, die Auswahl der Stücke - sogar landesspezifische Getränke wie Wodka Lemon oder Pastise wurden in der Pause angeboten.